Sie warten (2026) 80×120cm, Öl auf Leinwand

2.900,00 €

Sie warten erzählt von Identität – und von allem, was sie überlagert. Drei Frauen sitzen mit dem Rücken zum Betrachter auf einer schlichten Bank. Ihre Gesichter bleiben verborgen. Vor ihnen liegt nichts, hinter ihnen liegen Masken: eine Katze, ein Hase, ein Schwein, ein Schaf und ein Huhn. Jedes Tier steht für stereotype Bilder, gesellschaftliche Urteile und Rollen, die Frauen bis heute zugeschrieben werden.

Indem die Figuren ihre Masken abgelegt haben, verweigern sie sich bewusst dem Blick des Betrachters. Sie präsentieren sich nicht, sie erklären sich nicht und sie erfüllen keine Erwartungen. Stattdessen entsteht ein stiller Moment der Selbstbestimmung. Das Werk stellt die Frage, wer ein Mensch ist, wenn äußere Zuschreibungen, Vorurteile und gesellschaftliche Rollenbilder verschwinden.

Die Tiere besitzen dabei eine vielschichtige Symbolik. Die Katze kann für Unabhängigkeit oder Berechnung stehen, der Hase für Sanftheit oder Ängstlichkeit, das Schwein für Vorurteile und Abwertung, das Schaf für Anpassung und das Huhn für stereotype Vorstellungen weiblichen Verhaltens. Martina Kimmel nutzt diese vertrauten Bilder nicht, um sie zu bestätigen, sondern um ihre Absurdität sichtbar zu machen.

Die reduzierte Komposition verstärkt die emotionale Wirkung des Werkes. Die zurückhaltende Farbpalette, der großzügige Bildraum und die ruhige Haltung der drei Figuren schaffen eine beinahe meditative Atmosphäre. Gerade durch diese Stille entsteht eine große Spannung. Das Bild fordert keine schnelle Antwort, sondern lädt dazu ein, länger zu verweilen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Mit ihrer realistischen Ölmalerei verbindet Martina Kimmel handwerkliche Präzision mit einer poetischen Bildsprache. Sie warten spricht über Freiheit, Würde und Identität, ohne laut zu werden. Es ist ein Werk über das Menschsein – jenseits von Etiketten, Erwartungen und gesellschaftlichen Rollen.

Sie warten erzählt von Identität – und von allem, was sie überlagert. Drei Frauen sitzen mit dem Rücken zum Betrachter auf einer schlichten Bank. Ihre Gesichter bleiben verborgen. Vor ihnen liegt nichts, hinter ihnen liegen Masken: eine Katze, ein Hase, ein Schwein, ein Schaf und ein Huhn. Jedes Tier steht für stereotype Bilder, gesellschaftliche Urteile und Rollen, die Frauen bis heute zugeschrieben werden.

Indem die Figuren ihre Masken abgelegt haben, verweigern sie sich bewusst dem Blick des Betrachters. Sie präsentieren sich nicht, sie erklären sich nicht und sie erfüllen keine Erwartungen. Stattdessen entsteht ein stiller Moment der Selbstbestimmung. Das Werk stellt die Frage, wer ein Mensch ist, wenn äußere Zuschreibungen, Vorurteile und gesellschaftliche Rollenbilder verschwinden.

Die Tiere besitzen dabei eine vielschichtige Symbolik. Die Katze kann für Unabhängigkeit oder Berechnung stehen, der Hase für Sanftheit oder Ängstlichkeit, das Schwein für Vorurteile und Abwertung, das Schaf für Anpassung und das Huhn für stereotype Vorstellungen weiblichen Verhaltens. Martina Kimmel nutzt diese vertrauten Bilder nicht, um sie zu bestätigen, sondern um ihre Absurdität sichtbar zu machen.

Die reduzierte Komposition verstärkt die emotionale Wirkung des Werkes. Die zurückhaltende Farbpalette, der großzügige Bildraum und die ruhige Haltung der drei Figuren schaffen eine beinahe meditative Atmosphäre. Gerade durch diese Stille entsteht eine große Spannung. Das Bild fordert keine schnelle Antwort, sondern lädt dazu ein, länger zu verweilen und die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.

Mit ihrer realistischen Ölmalerei verbindet Martina Kimmel handwerkliche Präzision mit einer poetischen Bildsprache. Sie warten spricht über Freiheit, Würde und Identität, ohne laut zu werden. Es ist ein Werk über das Menschsein – jenseits von Etiketten, Erwartungen und gesellschaftlichen Rollen.

Über das Kunstwerk